DIVERSE RITEN

Wir müssen uns nun dem Problem zuwenden, das durch die Notwendigkeit erhoben wird, "zeitliche Abfolge" als nichts anderes als eine "scheinbare Aufeinanderfolge" zu qualifizieren. Wie bereits früher erwähnt wurde, sind Vergangenheit und Zukunft rein subjektive Wirkungen und haben in der Realität keine objektive Existenz. (Die Frage bleibt natürlich offen, ob in der Realität überhaupt irgend etwas "objektiv" existiert.) Die Realität kennt nur den einzigen Rahmen des Augenblicks des Seins.

Keith Floyd - Of Time and the Mind

RITUS DER
GEHÖRNTEN SCHLANGE

 

DER RUF
DER AHNEN

 

RITUS DER
WILDEN JAGD

VON DER RUFUNG UND DEM UMGANG
MIT DEM EGREGORE

 

 

 

 

 

 

 

RITUS DER GEHÖRNTEN SCHLANGE

 

RITUALAUFBAU:

Priester und Priesterin, 2 Tempeldiener
Kapuzen (Augenbinden)
Altar mit schwarzem Tuch
Dolch und Kelch
Symbole für Lingam und Yoni
Räucherwerk- süße, schwere Düfte

 

RITUALABLAUF:

Die Teilnehmer stehen im Kreis und sind mit Roben bekleidet. In der Mitte des Tempels steht der Altar, der mit einem riesigen schwarzen Tuch bedeckt ist.
Rund um den Altar brennen Kerzen.

Kleines bannendes Pentagrammritual

Anrufung der gehörnten Schlange

Ich bin das Herz und die Schlage ist gewunden um den unsichtbaren Kern des Gemütes. Erhebe dich, oh meine Schlange! Es ist nun die Stunde der verhüllten und unaussprechlichen Blume. Erhebe dich, Oh meine Schlange, in das Strahlen der Blüte auf dem Leichnam von Osiris, im Grabe schwimmend! Oh Herz meiner Mutter, meiner Schwester, mein eigenes, du bist dem Nil übergeben, dem Schrecken Typhon! Ach! Aber die Glorie von rasendem Sturm umgibt dich und umhüllt dich im Rausch der Form. Siehe! In meiner Schönheit wie fröhlich bist du, Oh Schlange, die Krone meines Herzens liebkost. Siehe! Wir sind eins, und der Sturm der Jahre senkt sich zur Dämmerung nieder, und der Käfer erscheint. Oh Käfer, Das Surren deines traurigen Tons sei immer der Taumel der zitternden Kehle! Ich erwarte das Erwachen!

aus Crowley - Liber Cordis Cincti Serpente

Mit dem Beginn der Anrufung zieht der Priester langsam das über den Altar gebreitete Tuch weg. Auf dem Altar liegt eine nackte Frau (die Priesterin) mit den Symbolen von Lingam und Yoni. Gleichzeitig werden die Kerzen gelöscht und der Tempel bleibt schwach durch rotes Licht erhellt.

Der Tempeldiener schlägt den Gong als Zeichen dafür, daß die Teilnehmer ihre Roben ausziehen (darunter sind die Teilnehmer nackt). Nun wird einmal der Gong angeschlagen, wobei jeder seine Augenbinde anlegt.

Gleichzeitig setzt Musik ein. Berührungstanz

Beim Ausklingen des ersten Musikstücks bewegen sich die Teilnehmer nur mehr langsam.

Die Teilnehmer praktizieren den kleinen Energiekreislauf.

Die Priesterin und der Priester streifen durch den Raum und halten jeweils einen Teilnehmer des anderen Geschlechts an, und malen ihm mit roter Farbe die Sigil des Willenssatzes über das Basischakra. Zuletzt bemalen sich Priester und Priesterin gegenseitig.

Die Musik klingt aus, die Teilnehmer nehemen ihre Augenbinden ab, stehen wieder im Kreis und intonieren "U"; wobei jeder die Hände links und rechts vor das Basischakra der Nachbarn hält. Priester und Priesterin stehen einander gegenüber, gehen aufeinander zu und stellen sich Rücken an Rücken auf, wobei sie Kelch (Priesterin) und Dolch (Priester) hochhalten.

Sie sprechen gemeinsam den Willenssatz:

"Unser Wille sei Sexualkraft und Erfüllung zu erfahren!"

Die Teilnehmer beginnen zu stöhnen und zu hyperventilieren. Jetzt drehen Priester und Priesterin sich um und weihen das Sakrament, indem der Priester den Dolch in den Kelch hält.

Die Teilnehmer steigern währenddessen Stöhnen und Hyperventilieren bis zu einem rasenden Orgasmusschrei, den sie in das Sakrament projezieren.

Musik setzt ein.Verteilung des Sakraments

Die Musik klingt aus.

Danksagung und Entlassung

Kleines bannendes Pentagrammritual

Von den Tempeldienern werden Getränke aufgetischt. Musik setzt ein, und ein rauschendes Fest beginnt.

 

RITUS DER
GEHÖRNTEN SCHLANGE

 

DER RUF
DER AHNEN

 

RITUS DER
WILDEN JAGD

VON DER RUFUNG UND DEM UMGANG
MIT DEM EGREGORE

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

DER RUF DER AHNEN

 

Diese Arbeit ist keinesfalls mit "Tischerlrücken" und spiritistischen Sitzungen zu verwechseln. Ziel des Rituals ist nicht, mit irgendwelchen verkrachten Existenzen, die teilweise in unserer Welt hängengeblieben sind, Kontakt aufzunehmen, sondern Informationen "unseres (er) Ahnen" zu bekommen.

Wir steuern unser Leben auf Grund von Erfahrungen und unseres Instinktes. Dieser basiert auf unserem genetischen Code, der selbst wiederrum auf verschiedenen archaischen Informationen fußt. Diese archaischen, teilweise tief in unserem Stammhirn verborgenen Infos verquickt mit der kollektiven Erfahrung unserer humanoiden Vorfahren werden im Folgenden als "Ahne(n)" bezeichnet.

Der Ritus ist zur Kontaktaufnahme mit dem Informationsfeld unseres(er) Ahnen, bzw. des kollektiven Bewußtseins der Ahnen konzipiert. Da sich das Informationsfeld unserer Ahnen nicht nur auf humanoide Vorfahren und Götter der uns bekannten Erde erstreckt, scheint es angebracht, einen entsprechenden Zugangsmodus zu finden, was in unserem Fall heißt, älteste Kräfte anzurufen, um die Brücken zwischen den Welten und Dimensionen schlagen zu können.

 

RITUALAUFBAU:

Tempel mit vier Kerzen in den vier Himmelsrichtungen
Mandala des Anrufens
Schwerer Weihrauch
Stroboskop
Gong
ev. Verwendung von Trockeneis

 

 

RITUALABLAUF:

Gnostisches Pentagrammritual

Ein passendes Musikstück (sphärische Klänge) wird abgespielt

 

1. Priester:

 

GEIST DES HIMMELS, ERINNERE DICH!
GEIST, DER ERDE, ERINNERE DICH!
IN DER ZEIT VOR DER ZEIT, IM ZEITALTER EHE HIMMEL UND ERDE AN IHRE STELLE GESETZT WURDEN, ALS DIE ALTEN DIE HERRSCHER ALL DESSEN, WAS EXISTIERT UND NICHT EXISTIERT, WAREN, DA WAR NICHTS ALS DUNKELHEIT. KEIN MOND WAR DA. KEINE STERNE. KEIN KORN, KEIN BAUM, KEINE PFLANZE WUCHS. DIE ALTEN WAREN DIE MEISTER DES RAUMES- DES NUN UNBEKANNTEN UND VERGESSENEN, UND ALLES WAR CHAOS................................................
DANN KAM DER HIMMEL UND DIE ERDE,...................
DANN KAMEN DIE TIERE UND DANN DIE MENSCHEN........

 

2. Priester: GEISTER, HERREN DER ERDE, ERINNERT EUCH!

Priesterin: GEISTER, HERRINNEN DER ERDE; ERINNERT EUCH!

2. Priester: GEISTER, HERREN DER LUFT; ERINNERT EUCH!

Priesterin: GEISTER; HERRINNEN DER LUFT, ERINNERT EUCH!

2. Priester: GEISTER, HERREN DES FEUERS, ERINNERT EUCH!

Priesterin: GEISTER, HERRINNEN DES FEUERS, ERINNERT EUCH!

2. Priester: GEISTER, HERREN DES WASSERS, ERINNERT EUCH

Priesterin: GEISTER, HERRINNEN DES WASSERS, ERINNERT EUCH!

1. Priester: GEIST DES HIMMELS, ERINNERE DICH!

GEIST DER ERDE, ERINNERE DICH!

AMANU!
AMANU!
AMANU!

Die Teilnehmer verharren in Schweigen, atmen einige Male tief durch und beginnen zu meditieren. Gegenstand der Meditation sind vorerst Sie selbst, dann Ihre Eltern, Großeltern, Urgroßeltern, Ururgroßeltern und alle weiteren humanoiden und nichthumanoiden Vorfahren. Gehen Sie so weit zurück, wie nur möglich.

Nach einer längeren Zeit schweigender Meditation klingt die Musik aus

Der 2. Priester spricht den Willenssatz:

"Unser Wille sei durch den Kontakt mit den alten Göttern, die Ahnen durch uns sprechen zu lassen."

(Trockeneis wird, - soweit verfügbar -, in den Raum geblasen)

 

1. Priester:

BAAD ANGGARRU, NINNGHIZHIDDA

DICH RUFE ICH AN, SCHLANGE DER TIEFE!

DICH RUFE ICH AN NINNGHIZHIDDA,

GEHÖRNTE SCHLANGE DER TIEFE!

NINNGHIZHIDDA ÖFFNE,

ÖFFNE DAS TOR, AUF DAS ICH EINTRETEN KANN!

NINNGHIZHIDDA , GEIST DER TIEFE,

WÄCHTER DES TORES, ERINNERE DICH!

IM NAMEN ENKI, HERR UND MEISTER DER MAGIE,

ÖFFNE DAS TOR,

AUF DASS ICH EINTRETEN KANN.

ÖFFNE, DAMIT ICH DAS TOR NICHT ANGREIFE.

ÖFFNE, DAMIT ICH SEINE RIEGEL NICHT ZERBRECHE.

ÖFFNE, DAMIT ICH SEINE MAUERN NICHT ANGREIFE.

ÖFFNE, DAMIT ICH NICHT MIT MEINER MACHT DARÜBER SPRINGE.

ÖFFNE DAS TOR, DAMIT ICH NICHT DIE TOTEN DAZU BRINGE,

SICH ZU ERHEBEN UND DIE LEBENDEN ZU VERSCHLINGEN.

ÖFFNE DAS TOR, DAMIT ICH NICHT DEN TOTEN DIE MACHT

ÜBER DIE LEBENDEN GEBE.

ÖFFNE DAS TOR, DAMIT ICH DIE TOTEN NICHT AN

ZAHL DIE LEBENDEN ÜBERTREFFEN LASSE.

NINNGHIZHIDDA , GEIST DER TIEFE,

 

WÄCHTER DES TORES, ÖFFNE!

MÖGEN SICH DIE TOTEN ERHEBEN .

MÖGEN SICH DIE TOTEN ERHEBEN

UND DEN WEIHRAUCH RIECHEN!

IHR AHNEN MANIFESTIERT EUCH.

SPRECHT DURCH UNS ZU UNS.

UUG UDUUG UUGGA GISCHTUGBI

 

Visualisation des Tores - im Idealfall auf ein großes Banner gemalt

Die Teilnehmer starren auf das Bild des Tores (Mandala das Anrufens) an der Wand, schließen dann die Augen und starren weiter auf das eidetische Nachbild. Diejenigen Leser, die bereits mit Geistreisen und Pfadarbeit vertraut sind, wissen, wie sie zu handeln haben.

Starren sie auf das Symbol des Tores, wobei Sie den 180O Blick anwenden, d.h. Sie fixieren das Zentrum des Bildes und lassen Ihren Blick dann "locker". Haben Sie für mindestens eine Minute, möglichst ohne mit den Liedern zu zucken auf das Tor gestarrt, schließen Sie die Augen. Das eidetische Nachbild- in Komplementärfarbe - (in unserem Fall ist das einfach, da das Tor ein Schwarzweißbild ist) entsteht auf Ihrer Netzhaut. Zögern Sie jetzt keinen Augenblick, sonst entschwindet das Tor vor Ihren Augen. Gehen Sie mental immer näher an das Bild heran, bis es scheinbar übermannsgroß wird. Sodann treten, kriechen, schreiten oder springen sie mental durch das Bild. Oftmals wird diese Erfahrung von dem Gefühl des Durchdringens einer feinen unsichtbaren Membran begleitet. Möglicherweise erleben Sie dann einen Moment der Dunkelheit. Lassen Sie sich dadurch nicht irritieren. Wichtig ist nur, daß Sie die Gewißheit haben, durch das Tor getreten zu sein. Stellen Sie mental Ihre Frage an die (den) Ahnen(in). Dazu ist es nicht notwendig nach personifizierten Erscheinungen zu suchen, oder den Ahnen gar bewußt zu imaginieren. Treten Sie einfach durch das Tor und stellen Sie Ihre Frage.

Das Stroboskop wird mit 66,6Hz angesteuert

Die Teilnehmer lassen sich von den im Raum vorhandenen Energien treiben und beginnen, bei fast oder ganz geschlossenen Augen vor sich hin zu plappern ("BABBLE ON GNOSIS"). Ohne darauf zu achten, ob sie nun sinnvolle Sätze, Wörter, oder unzusammenhängende Laute von sich geben, lallen die Teilnehmer vor sich hin. Lassen Sie auch Ihren Körper gewähren. Öffnen Sie sich mit jeder Pore, um Antwort zu erhalten. Vielleicht gibt Sie Ihnen Ihr Körper, vielleicht sprechen Sie sie aus, oder Sie haben das Gefühl, daß sie eine fremde Stimme aus Ihrem Mund spricht.

Nur - bloß nicht anfangen zu denken!

Mit fortschreitender Praxis und Synchronizität zu dem invozierten Informationsfeld werden mehr und mehr verständliche Botschaften ausgesprochen werden. Verständliche Botschaften zu erhalten heißt jedoch weder in klar verständlichen Worten zu sprechen, noch Botschaften zu bekommen, die augenblicklich zu entschlüsseln sind. Das ganze Ritual sollte seiner Qualität nach eindeutig unter "Divination" eingeordnet werden. Hören Sie, was zu hören ist. Spüren Sie was zu spüren ist. Nehmen Sie wahr, was wahrzunehmen ist. Denken Sie nicht, lassen Sie die Dinge geschehen. Die Antworten, die Sie bekommen, können und sollen Sie erst nach dem Ritus für sich auswerten.

Hat jeder Teilnehmer seine Antwort erhalten, wird von einem Priester der Gong angeschlagen. Die Geister der Toten werden durch persönliche, mentale Dankesworte und die gemeinsame laute Rezitation von:

BARRA UUG UDUUG UUGGA! entlassen.

Gnostisches Pentagrammritual

 

RITUS DER
GEHÖRNTEN SCHLANGE

 

DER RUF
DER AHNEN

 

RITUS DER
WILDEN JAGD

VON DER RUFUNG UND DEM UMGANG
MIT DEM EGREGORE

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

Ritus der wilden Jagd

 

Ritualaufbau:

Stab
Trommeln
Kelch mit Sakrament

 

Ritualablauf:

Hammarritus oder Gnostische Bannung

Sitzkreis mit Trommeln

Der Priester tritt in die Mitte des Kreises, hält den Stab hoch und ritzt ISA ein. Daraufhin zieht er am Boden die Rune HAGALAZ mit dem Stab, und steckt ihn in der Mitte in den Boden.

Die Teilnehmer intonieren und stellen: WUNJO EIWAZ

Anrufung Odins in seinem Aspekt des wilden Jägers.

9 Trommelschläge Odin, Odin, Odin, Odin

Wotan, Wotan, Wotan, Wotan
Durchflute uns mit deiner Kraft
Zeige dich als wilder Jäger,
jage in uns durch die Wälder.
Schattengleich, wie Traumgestalten
tosend wilde Heerschaar

Währenddessen trommeln die Teilnehmer und intonieren in beliebiger

Reihenfolge: WUNJO EIWAZ ALGIZ

Es beginnt ein ekstatischer, invokatorischer Kreistanz, bis ein Teilnehmer aus dem Kreis ausbricht und den Stab ergreift. Er führt die wilde Jagd durch den Wald an. Erst wenn der Stabträger spielerisch gefangen wird, gibt er den Stab an den nächsten Teilnehmer ab, der nun seinerseits die wilde Jagd kreuz und quer durch den Wald führt. Der letzte Stabträger stößt den Stab wieder in den Boden, bevor er ihm abgenommen wird. Alle laufen im Kreis um den Stab, während sie die Konzentration und Ballung der Energie im Kreis visualisieren. Auf ein Handzeichen des Priesters stoppt die Wilde Jagd. Im Zustand größter Spannung schleudern die Teilnehmer die aufgestaute Energie, gleichzeitig mit einem Wort der Kraft - auf das Kommando des Priesters: "3 - 2 - 1" - ins Kreiszentrum.

Im Zentrum steht der Kelch mit dem Sakrament, das nach der Ladung an die Teilnehmer verteilt wird.

Bannung durch Lachen

Danksagung, Entlassung, eventuell Exorzismus

Hammarritus oder Gnostische Bannung

 

RITUS DER
GEHÖRNTEN SCHLANGE

 

DER RUF
DER AHNEN

 

RITUS DER
WILDEN JAGD

VON DER RUFUNG UND DEM UMGANG
MIT DEM EGREGORE

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

VON DER RUFUNG UND DEM UMGANG MIT DEM EGREGORE

 

Die Arbeit mit dem Gruppengeist

RUFUNG DES EGREGORE

 

Ritualaufbau:

Altar mit schwarzem Tuch
(ev.: Es empfiehlt sich eine Dreieckige Altarplatte zu verwenden, aus der in der Mitte ein Kreis ausgeschnitten ist, durch welchen Licht an die Decke des Tempels strahlt)
schwerer Weihrauch

 

Ritualablauf:

Wahlweise - Gnostische Bannung
Bannendes Pentagrammritual

Willenssatz: "Unser Wille sei, unser gemeinsames Kraftfeld zu verdichten um unseren Egregore zu evozieren!"

Der Priester leitet durch Handzeichen eine Atemmeditation an, die wie folgt abläuft:

3 einatmen - 2 anhalten - 3 ausatmen - 2 anhalten

5 einatmen - 3 anhalten - 5 ausatmen - 3 anhalten

- langsam steigernd -

7 einatmen - 4 anhalten - 7 ausatmen - 4 anhalten

Sodann beginnen die Teilnehmer ihre magischen Namen, zuerst schweigend - dann immer lauter werdend zu intonieren. Das Durcheinander von Klängen und Namen wird nur vom Schlagen einer Trommel begleitet.

Hören die Teilnehmer andere Klänge im Raum, sollten sie diese in ihre Rezitation übernehmen. Dieser Vorgang wird so lange wiederholt, bis alle Teilnehmer ein und denselben Namen rezitieren.

Jetzt leitet der Priester einen Kreistanz gegen den Uhrzeigersinn an, wobei jeder Teilnehmer seinen linken Arm zur Mitte des Altars hinstreckt, und weiter den Namen des Gruppengeistes rufend, alle Energie auf den zur Decke strahlenden Lichtkegel richtet.

Nach Beendigung des Kreistanzes setzen sich die Teilnehmer schweigend nieder und nehmen mit allen ihren Sinnen den evozierten Gruppengeist wahr.

Nun erhebt sich der Priester und spricht:

..............(Name) - erschaffen durch das morphogenetische Feld dieser Gruppe stehst stehst Du in unserer Mitte. Wir danken Dir für Dein Erscheinen und bitten Dich: Sei Schild und Schutz für diese Gruppe und und ermögliche uns durch Dich engen magischen Kontakt - wann immer wir es wünschen.

Alle: ....... - ....... - ...... - ....... - ....... - ....... - ....... (Name)

Wir danken Dir für Dein Erscheinen !

Wahlweise: Gnostische Bannung

Bannendes Pentagrammritual

Dieses Ritual verbindet alle Teilnehmer weit über den Zeitraum der Durchführung des Ritual hinaus. Deshalb muß sich jeder, aller daraus resultierenden Konsequenzen vollkommen bewußt sein.

Die praktische Arbeit mit diesem Ritual hat Vor- und Nachteile gezeigt. Wenn Sie mit dem Egregore experimentieren, möchte ich noch eine, kürzlich in einem IOT - Tempel sehr erfolgreich durchgeführte Variation des Rituals beschreiben :

IAO - Formel

Willenssatz: "Unser Wille sei, unser gemeinsames Kraftfeld zu verdichten um unseren Egregore zu evozieren!"

Die Teilnehmer schlagen ein Pentagramm und stellen das "Zeichen des Zerreißen des Schleiers"

Der Priester leitet durch Handzeichen eine Atemmeditation an, die wie folgt abläuft:

3 einatmen - 2 anhalten - 3 ausatmen - 2 anhalten

5 einatmen - 3 anhalten - 5 ausatmen - 3 anhalten

- langsam steigernd -

7 einatmen - 4 anhalten - 7 ausatmen - 4 anhalten

 

Sodann beginnen die Teilnehmer ihre magischen Namen, zuerst schweigend - dann murmelnd zu intonieren.

Dann beginnen Sie durch Visualisation und Projektion dieser Schwingungen in der Mitte des Kreises einen pulsierenden, sich windenden Zylinder zu erschaffen.

Die Teilnehmer versuchen im Gegensatz zu dem vorher beschriebenen Ritual nicht einen definierten gemeinsamen Namen zu finden, sondern geben sich dem Geschehen hin, indem sie, von ihrem persönlichen magischen Namen ausgehend, jedwede Geräusche oder Intonationen ausstoßen, die sich ergeben.

Das sollte so lange durchgeführt werden, bis die Synchronizität der Gruppe an einem Punkt angelangt ist, an der der Zylinder eine sehr dichte Konsistenz erreicht.

Nun setzten sich alle Teilnehmer auf den Boden, verharren still und fühlen die Energie im Raum.

Danach erheben sich sich und bilden eine Kette im Kreis, wobei jeweils eine Hand das Handgelenk des Nachbarn umfaßt . Sie intonieren 8x "Om", stellen danach des Zeichen des "Schließen des Schleiers" und schlagen ein abschließendes Pentagramm.

Bei dieser Version stellt die Neuaufnahme eines Mitglieds in die Gruppe kein Problem dar, da das Ritual immer wie beschrieben durchgeführt, und somit der Egregore zwar nicht jedes Mal neu erschaffen wird, aber immer wieder andere Facetten im Vordergrund stehen. Bei der ersten Version muß der Neuling den Namen des Egregore übernehmen, und damit sozusagen erst in das Kraftfeld der Gruppe hineinwachsen. Das Gleiche gilt für den Austritt eines Mitglieds. Außerdem ist bei dieser Version die leidige Frage "Soll man das eigene Kraftfeld am Schluß bannen, oder nicht?" gelöst. Im Ritual tritt jeder durch das Zeichen des Eintretenden ein.

Wir benutzten dieses Ritual auch dazu, erkennen zu können, ob ein neues Mitglied zu unserer Gruppe paßt, indem wir nach der Rufung des Egregore die Kandidaten in das Zentrum unseres Kraftfeldes projezierten, und dadurch die erforderlichen Auskünfte bekamen.

 

RITUS DER
GEHÖRNTEN SCHLANGE

 

DER RUF
DER AHNEN

 

RITUS DER
WILDEN JAGD

VON DER RUFUNG UND DEM UMGANG
MIT DEM EGREGORE